Caritas ist konfessionslos.
Geschichtliches rund um 1970, 1980, 1990, 2o26:
Caritas ist schöpferisch dank des Schöpfer-Gottes:
Regen-Unwetter für Interreligiösität!
Exklusiv kreativ im Berufskolleg Meschede rund um 1980, 1990. Eines Tages herrschte draußen lautstarkes Unwetter, es goss in Strömen; drinnen im Pausenhof war es sehr, sehr ungemütlich. Die jungen Mädchen, Schülerinnen der Hauswirtschaftlichen Abteilung: die paar Baptistinnen, Muslima, eine Jüdin, eine Thailänderin waren ratlos, wussten nicht wohin in der einen Stunde. Kath Reli, Katholischer Religionsunterricht war nicht ihr Fach. Da kam eine Mitschülerin und winkte freundlich die Nichtkatholen wieder in die Klasse. Und alle kamen sofort, willkommen. Caritas ist konfessionslos! Nach etwas Stille wurde diskutiert: Hat dieses Regen-Unwetter etwas zu tun mit unseren verschiedenen Konfessionen? Antworten sind hier nicht aufgelistet. Nur: Wir glauben doch alle an den Schöpfer-Gott! Danke diesem Regen-Unwetter! Auch die nächste interreligiöse Kath-Reli-Stunde war kreativ und bestens kommunikativ: Mode und Konfession. Warum tragen die Baptistinnen Kleider und keine Jeans? Eine Baptistin streicht, streichelt lächelnd über ihr Kleid. Das klingt, singt weiblich wie Eva aus der Bibel und die Frauen durch die Jahrhunderte und überall heutzutage. Das Kleid ist eine Kreation des Schöpfer-Gottes. Adam und die Männer machen mit als Schneider-Meister, Mode-Künstler usw. Alle Evas strahlen mit. – An eine kribbelige Begebenheit um 1970 erinnert sich der Kath-Reli-Lehrer: er sollte von seiner Schule, dem Gymnasium Antonianum in Vechta zur ersten Stunde eine Vertretung übernehmen am Liebfrauen-Gymnasium, fast nebenan, nur für Mädchen, damals noch üblich, geleitet von Ordensschwestern. Winterkalt, vor dem Schul-Portal, vor dem Schul-Beginn, die Schülerinnen waren aus dem Bus ausgestiegen: zeitüblich gekleidet in knöchellangen schwarzen warmen Hosen; aus einer Extra-Tasche nahmen sie ihren knielangen Rock und zogen ihn über ihre lange Ski-Hose. So weiblich gekleidet durften die kleinen und großen Mädchen ihr „Nonnen-Gymnasium“ betreten. Nicht so umständlich im Sommer, da jedenfalls im Rock, im Kleid; damals, „streng katholisch“. Interkonfessionell katholisch. Heutzutage auch in ungewöhnlichen Situationen unseres Zusammenlebens in Jeans. – Das Glauben, der Glaube an unseren Schöpfer-Gott ist da, ist gegenwärtig! – Zusammengefasst mit Medien-Vokabeln von 2026: bitte Kein multireligiöser Mischmasch!
Heinrich Pasternak, Juli 2026.
