Ruth Emmerich + Ruth Spiegel = Freienohlerisch!
Ein Frauen-Name und zwei Frauen: eine Jüdin + eine Christin = Freienohlerisch!
Zur Einstimmung einige Daten:
Der gemeinsame Vorname Ruth stammt aus dem Judentum, Israel, kommt vor im Ersten Testament, dem Alten Testament, Bibel. Der alt-hebräische Frauen-Vorname bedeutet: Freundin, Gefährtin, Begleiterin, Erquickung, Labung.
Zu Ruth Emmerich, knapp informativ: geboren am 10. Januar 1927 in Freienohl, Heirat 1951 mit Sigi Schnell in Stettin; ausgewandert in die USA, Vancouver, Oregon; ihre Eltern: Alfred Emmerich und Irma Schreiber… Entfaltung siehe unten.
Ruth Spiegel: Wohnort im Jahr 2026: Essen, geboren in Freienohl; ihr Vater ist 1939 nach Bolivien geflohen vor den Nazis; ihr Großvater Dr. Adolf Spiegel wohnhaft in Köln. Entfaltung siehe unten.
Eine dankbare Aufmerksamkeit und Erinnerung: Geschichte ist jetzt: 2026!
Mit einem lebendigen Spiegel an unserer Ruhr für Freienohl und Essen. – Und welches Mädchen, welche Frau erinnert sich noch an das Lied: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“
Erstes Kapitel: Die jüdische Familien Emmerich und Löwenbach in Freienohl.
Zweites Kapitel: Die christliche Familie Spiegel in Freienohl und mit Ruth Spiegel in Essen
Erstes Kapitel: Die jüdische Familie Emmerich in Freienohl
Einleitend ist lesenswert das Groß-Kapitel: Unser Zusammenleben mit unseren jüdischen Familien, Keine Pogromnacht in Freienohl – dank Pfarrer Ferdinand Gerwinn
Quellen : Akten und Literatur aus dem Stadtarchiv Meschede, Archiv Freienohl im Amtshaus Freienohl; Stadtarchiv Bochum. Die einzelnen Quellen sind jeweils angegeben im Haupt-Text „Freienohler Zusammenleben mit jüdischen Familien“; mit Beginn des 19. Jahrhunderts bis nach der NS-Zeit; siehe auch www.freienohler.de (Gedenken, Denkmal…
Über die Familie Emmerich in Freienohl
gibt es die z.Zt.: 2009 wohl gründlichste Familiengeschichte von Josef Göckeler, Arnsberg. Von ihm seien von dieser jüdischen Familie in Freienohl hier nur die Stammbaum-Daten übernommen. Weiter unten folgen Ausschnitte aus Interviews mit Hans Walter Emmerich.
Die Vorfahren der Familie Emmerich sind wahrscheinlich um 1700 von Spanien nach Emmerich am Niederrhein gezogen und haben auch wahrscheinlich von dort ihren Namen erhalten. Von hier mag die Verbindung nach Drensteinfurt herrühren zu Henriette Hanzlik; siehe unten 15. Juli 1936.
Wolf Emmerich, geb. ca. 1803 Vinsebeck b. Bad Pyrmont, gest. 18.10. 1864, verheiratet Henriette Eber, geb. ca. 1807 Neuenkirchen, gest. 15.04.18?6 Steinheim.
Alexander Emmerich, Sohn von Wolf Emmerich, geb. 11.12.1846 Vinsebeck, gest. 16.02.1933 Freienohl, bestattet auf dem jüd. Friedhof in Arnsberg; Heirat mit
Jettchen Rosenthal am 20.08.1877, Tochter von Leser und Julie Rosenthal (s.o.); geb. 07.11.1858 in Freienohl, gest. 14.12.1938; in Arnsberg beigesetzt, Wohnungswechsel von Freienohl nach Arnsberg im Dezember 1936. Ab 1936 Haus Hömberg.
Kinder von Alexander und Jettchen Emmerich:
- Wilhelm Emmerich, geb. 13.9.1879 in Freienohl, als junger Mann.? verstorben.
- Alma Emmerich, geb. ? in Freienohl, als Kind verstorben.
- Debora gen. Nora Emmerich, geb. 20.10.1881 in Freienohl, ermordet / vergast zwischen 1943 und 1945 im KZ Auschwitz. Sie war verheiratet am 18.3.1903 mit Max Funke, geb. 10.06.1867 in Arnsberg. Ihre Tochter Hilde, geb. 15.2.1905 in Arnsberg. Sie besuchte das „Lyzeum der Armen Schulschwestern“ (später: Mädchengymnasium : Mariengymnasium, Königsstraße)(Fortsetzung: „Juden in Arnsberg, S. 168ff). Das wohlhabende Ehepaar Funke / Emmerich besaß in Arnsberg auf dem Steinweg ein florierendes Textilwarengeschäft mit mehreren Verkäuferinnen und einem Dekorateur. Im März 1933 wurde vor dem Geschäft ein Schild aufgestellt: „Kauft nicht bei Juden! Wer bei Juden kauft, verrät das Vaterland!“ Bald schon verfügte die Familie über keine Einnahmen mehr. Das Geschäft wurde 1934 an eine Familie aus dem Ruhrgebiet vermietet. Auch im Wohnhaus musste eine Etage vermietet werden. Die offene Verfolgung setzte am 9./10. November 1938 mit der „Reichskristallnacht“ ein. Weihnachten 1938 floh das Ehepaar zu Verwandten nach Holland – wie zahlreiche deutsche Juden. Max Funke starb am 06.03.1943 in Dinxperlo / Niederlande, Pastoriestraat 160 Debora Funke geb. Emmerich wurde dort aber auch „aufgetrieben“. Tochter Hilde hatte vor 1937 den jüdischen Geschäftsmann Hermann Herz aus Kassel geheiratet und konnte mit ihm um 1937 nach Amerika flüchten; dann wohnhaft in Long Beach, 28 Niete Avenue, California, USA. Tochter Hilde hat 1950 beantragt, ihre Mutter für tot zu erklären. Einer Auskunft des Niederländischen Roten Kreuzes vom 14. Dezember 1950 zufolge ist die Verschollene (Gesetzes-Sprache) am 9. April 1943 aufgrund ihrer jüdischen Abstammung im Konzentrationslager Westerbork (Holland) interniert und von dort mit einem Krankentransport nach Auschwitz deportiert worden. Seit dem liegen über ihr weiteres Schicksal keinerlei Nachrichten vor. Nach dem Verschollenengesetz § 7a wird dem Antrag stattgegeben und ihr Tod auf den 8. Mai 1945 angesetzt. Anzahl und Namen weiterer Kinder von Max Funke und Debora geb. Emmerich sind unbekannt (am 1.12.1950). (AA 2224)
- Julius Emmerich, geb. 11.8.1883 in Freienohl, gestorben ?, als junger Mann ausgewandert nach Amerika. Siehe 1965: Sauerländer Heimatbund.
- Alfred Emmerich, geb. 10.01.1885 in Freienohl, gest. 19.04.1947 in La Paz / Bolivien,
Heirat mit Irma Schreiber am 18.06.1922, geb. 14.06.1894 in Witten-Annen, gest.
04.02.1978 in Portland / USA. Ehepaar Alfred Emmerich abgemeldet nach Arnsberg, Bahnhofstr. 104 am 1.2.1937; Irma Emmerich geb. Schreiber war im Geschäft tätig und führte vor allem die Buchhaltung; (s.u. 15. Juli 1936: Henriette Hanslik)
Kinder von Alfred Emmerich
- Hans-Walter Emmerich, geb. 10.11(1.?).1924 in Freienohl. Abgemeldet nach Coesfeld am 24.4.1935. Gest. 12.04.1991 in Saarburg.
Heirat am 06.11.1941 mit Marianne Capouner, geb. ?, gest. ? Anschrift 1988: Pontinusweg 15, 5000 Köln 40.
Sie haben 3 Kinder: Irene: geb. 04.11.1952, La Paz / Bolivien; Erika: geb. 06.02.1956,
La Paz / Bolivien; Peter: geb. 07.01.1960, La Paz / Bolivien.
Ruth Emmerich, geb. 10 (30.?).01.1927 in Freienohl. Abgemeldet nach Arnsberg, Bahnhofstr. 104 am 1.2.1937 (s.o). Heirat am xx.03.1951 mit Sigi Schnell, Stettin. Ausgewandert nach Vancouver, Oregon, USA.
Familien-Leben: Familie Emmerich
Emmerich, Willy, Kaufmannslehrling, geb. 13.9.1879 in Freienohl, jüdisch, ledig; von Hagen nach Freienohl am 22.5.1895.
Emmerich, Julius, Lehrling, geb. 11.8.1883 in Freienohl, jüdisch, ledig, von Bismark (?) nach Freienohl am 19.12.1900; Militärverhältnis in Reserve (mehr nicht aktenkundig); aus Diedenhofen nach Freienohl am 26.9.1906; (Zwischen-Daten nicht aktenkundig) aus Amerika nach Freienohl am 13.5.1911; Abmeldung nach Amerika – als Kaufmann – am 15.8.1911.
Anmerkung: Nicht zur jüdischen Familie Emmerich in Arnsberg und in Freienohl gehört dieser Titel: „Der Kataster-Direktor Nikolaus Emmerich (Arnsberg, in der Freienohler Akte ohne Vorname, mitgeteilt vom Stadtarchiv Arnsberg, Herrn Michael Gosmann) erhält ein Exemplar der Dienst-Instruktion für die Schulvorstände am 6.11.1829.“ Aus AA 1169 vom 3. bzw. 5. Juni 1835 (auch solch eine Information gehört in eine möglichst umfassende Textfassung).
Die jüdische Familie Löwenbach in Freienohl
Levi Löwenbach, Handelsmann, Metzger und Krämer
geb. 1815 in Paderborn, sein Vater Joseph Löwenbach ist in Paderborn geboren; Levi Löwenbach gest. 16.02.1863, Heirat am 21.03.1843 mit
Rosa (Röschen) Löwenbach geb. Bellerstein; geb. 1823 in Padberg, als Witwe und Handelsfrau gemeldet am 22.02.1869 im Verzeichnis s.o., gest. 24.01.1884.
Kinder von Levi und Rosa Löwenbach:
- Nettchen / Nannchen / Jeanette Löwenbach, geb. 11.06.1843; 1. Heirat 19.09.1861 oder 1864: Abraham Strauhs aus Leitmar bei Marsberg, geb. 12.01.1839, gest. 23.7.1886. 2. Heirat 10.2.1887: Calmon Dannenbaum, geb. 11.2.1853 in Beringhausen, gest. ? (Sohn von Salomon Dannenbaum, Oekonom in Beringhausen verheir. Sara Heinemann)
- Bendix Löwenbach, geb. 18.09.1844, gest. 16.02.1907; s.u.
- Abraham Löwenbach, geb. 08.12.1846; Beschneidung durch Rabbiner Abraham Friedlanden, Brilon; gest. 21.5.1850.
- Dina Löwenbach, geb, 08.12.1848; gemeldet am 20.02.1869 im Verzeichnis s.o., Heirat am 16.09.1874 mit Seelig Neugarten, geb. 26.04.1846.
- Ludwig Löwenbach, geb. 1849. Eingetragen am 22.02.1869 im Verzeichnis s.o.
Die Familie Levi Löwenbach wohnt seit ca. 1846 im Haus Nr. 9 b (Besitzer von 9 a ist 1846: Anton Spieler, 1901: Engelhard Spieler; Parzelle 700 und 701), Magd ist 1846 Marianne Humpert, kath., 23 Jahre alt; Knecht ist der Jude Joseph Jacob. Familie Levi Löwenbach ist seit ca. 1851 Eigentümer im Haus – alte – Nr. 90; dessen Besitzer war 1846: Postspediteur (Postbote) Joseph Raulff, verheiratet mit Gertrud Trumpetter, ihr Vater: Joseph Trumpetter. Im Kataster-Verzeichnis Parzelle 699: neue Nr. Hauptstraße 3: heute – 2008 – das Geschäftshaus Schuhhaus Josef Klemm.
Im Jahr 1905 lebt laut Verzeichnis der Volkszählung (s.o.) im Haus – alte – Nr. 90, Parzelle 699, jetzt Hauptstr. 3 die Familie Bendix Löwenbach.
Bendix Löwenbach, Handelsmann
Der Sohn von Levi Löwenbach (s.o.) hat am 16.12.1872 (25.05.1873 nach Bruns, s. Lit.) geheiratet:
Dina / Helena / Emma Ransenberg aus Calle, geb. 18.08.1852 in Calle, nach Bochum umgezogen am 01.04.1908, gest. 10.11.1932 in Bochum (Albertstr. 27). – Sie war die Tochter von Meyer Ransenberg, er verheir. mit Theresia / Dina Mastbaum am 13.11.1847 aus Hüsten; Meyer Ransenberg war der 1. Sohn von Menschel Ransenberg aus Calle.
Kinder zu Bendix und Dina / Helena / Emma Löwenbach:
- Dina Löwenbach, geb. 23.02.1873´in Freienohl
- Emilie Löwenbach, geb. 04.03.1874 in Freienohl
- Ida Löwenbach, geb. 27.9.1879 in Freienohl
- Louis Löwenbach, geb. 19.10.1880 in Freienohl
- Antonia (Toni) Löwenbach, geb.19.10.1881 in Freienohl. Heirat mit Dreyfuß s.u.
Die Familie Bendix Löwenbach wird anlässlich der Volkszählung 1875 mit 5 Personen im Haus Nr. 90, s.o.
Im Jahr 1910 lebt in diesem Haus, alte Nr. 90 die Familie Josef Nathan mit 3 Personen; diese Familie lebt auch noch im Jahr 1928 im Haus, alte Nr.90, jetzt Hauptstr. 3.
In einem Lageplan zu den Wasserleitungen vom 25. Juli 1930 von Provinzial- und Bahnhofstraße (jetzt sind hier gemeint: Breiter Weg und Bahnhofstraße) ist auf der Ecke Auf´m Ufer (Richtung Ruhr) mit der Nummer 79 als Besitzer eingetragen: Bendix Löwenbach. (AA 915 und 1673)
Antonia / Toni Löwenbach Heirat mit Kaufmann Emil Dreyfuß am 15.9.1917 in Bochum:
Kaufmann Emil Dreyfuß, geb. 10.9.1883 in Sulzbach, Hauptstr. 29; israelit., ledig; Eltern in Sulzbach: Kaufmann Leser Dreyfuß (+),verheiratet mit Emma Levy. Trauzeugen: ihre Mutter, Witwe Helena Löwenbach geb. Ransenberg, Wohnung Bochum, Albertstr. 27; seine Mutter, Witwe Dreyfuß geb. Levy. Amtliche Bemerkungen am Rand der Trau-Urkunde: 16.3.1939: Das Ehepaar Dreyfuß / Löwenbach hat angezeigt (musste das, NS-Regierung), Bochum, Rheinische Str. 28, dass sie den zusätzlichen Vornamen annehmen, er: Israel, sie: Sara. – Am 24.10.1947: Im Auftrag des Regierungspräsidenten werden diese zusätzlichen Vornamen gelöscht.
Toni Dreyfuß, geb. Löwenbach ist 1942 im KZ Zamosc vom NS-Regime ermordet worden. (Quelle: Ralf Piorr (Hg.): Ohne Rückkehr. Die Deportation der Juden aus dem Regierungsbezirk Arnsberg nach Zamosc im April 1942; Verlag Klartext Essen 2012, 223 Seiten; ISBN 978-3-8375-0333-3)
Information vom Stadtarchiv Bochum (3.7.2012):
Selma Löwenbach, 1905: Geschäftsinhaberin in Bochum, Bongardstr. 17.
Zur Familie Bendix Löwenbach: Ausbildung, Lehre ihrer Kinder
aus den An- und Ab-Meldelisten im Archiv Freienohl; weitere Einzelheiten, Name und Dauer sind nicht aktenkundig:
Ida Löwenbach:
Am 14.9.1891 von Freienohl als Schülerin nach Mülheim.
Am 2.8.1893 von Mülheim nach Freienohl.
Am 19.1.1894 von Freienohl nach Werl.
Am 6.8.1904 von Freienohl nach Bochum.
Louis Löwenbach:
Am 9.4.1895 von Freienohl als kaufmänn. Lehre nach Gladbach.
Am 9.9.1898 von Gladbach als Handlungsgehilfe, Volontär nach Freienohl.
Am 10.10.1898 von Freienohl nach Ruhrort.
Am 17.4.1901 von Freienohl nach Elberfeld.
Am 21.9.1904 von Metz – Militär-Reserve – nach Freienohl.
Am 12.4.1907 von Mühlheim nach Freienohl.
Am 1.4.1908 von Freienohl „auf Wanderschaft“.
Antonia Löwenbach:
Am 12.5.1896 von Freienohl nach Krefeld.
Am 12.8.1896 als Ladengehilfin, Volontärin von Krefeld nach Freienohl.
Am 12.10.1896 als Lehrmädchen von Freienohl nach Werl.
Am 29.12.1901 von Werl nach Freienohl.
Am 19.2.1902 von Freienohl nach Arnsberg.
Am 4.3.1904 von Düsseldorf nach Freienohl.
Am 7.3.1904 von Freienohl nach Bochum.
Am 4.3.1905 von Düsseldorf nach Freienohl.
Am 7.3.1905 von Freienohl nach Bochum.
Textfassung: Heinrich Pasternak: Akten-Abschriften: Stadtarchiv Meschede in Grevenstein; Juli 2012.
Zweites Kapitel: Die christliche Familie Spiegel in Freienohl und in Essen
Zur emotionalen und empathischen Wahrnehmung des Vornamens Ruth von Frau Spiegel geb. Ruth Emmerich: Ruth bedeutet im Judentum, im Ersten Volk Gottes (ein Ehren-Name), im Alten Testament, in der Bibel: Freundin, Gefährtin, Begleiterin, Erquickung, Labung, Wohltun, Wohlgefühl.
Die Freienohler Jüdin Ruth Emmerich und die Freienohlerin Ruth Spiegel:
Ruth Emmerich: geboren 10.11.1927 in Freienohl, Heirat 1951 mit Sigi Schnell in Stettin; ausgewandert in die USA nach Vancouver, Oregon; ihre Eltern: Alfred Emmerich, verheiratet mit Irma Schreiber.
Beginn mit den Auszügen aus dem Heirats-Hauptregister des Königlichen Preußischen Standesamtes Freienohl 1874 – 1935::
Heirat am 17. Mai 1899: Josef Ludwig Spiegel, geb. 4.10.1872, mit Katharina Auhsen, in Dinschede, Sohn der verstorbenen Franz Spiegel und Theresia Wiesehöfer, Dinschede; am Rand notiert: Katharina Spiegel geb. Auhsen: gest. 17.10.1957 in Oeventrop. –
Heirat am 25. Juli 1880 Friedrich Spindeldreher, geb. 30.12.1842 in Meschede, mit Maria Elisabeth Schirp geb Spiegel, Tochter von verstorbenen Johann Spiegel mit Christiane Jopending. –
Heirat am 5.10.1883 Bernard Kraas, geb. 16.11.1853 in Glösingen, wohnhaft in Rumbeck, mit Gertrud Spiegel, geb. 27.5.1856 in Völlinghausen, Tochter von Förster Johann Spiegel mit Maria Elisabeth Hawermann, Völlinghausen.
Heirat am 1.2.1878: Franz Becker genannt Spiegel, geb. 3.11.1835 in Dinschede, Sohn der Ursula Spiegel geb. Becker, verheiratet mit Friederika Köster, geb. 21.10.1844 in Freienohl, auch wohnhaft, Tochter von Adam Köster und Gertrud geb. Neise.
Ein drittes Kapitel beinhaltet nur freundliche und herzliche Grüße von Freien im Ohl zur Ruhr bei Frau Ruth in Essen!
Heinrich Pasternak, August 2026.
