Pausenhof … Feldpost mit denominatio extrinseca

Bei Freizeit und schönem Wetter und mit Handy sich setzen auf eine Bank auf dem Pausenhof rechts vom Kirchen-Aufgang, dann anklicken: Freienohler.de : rechts Geschichtstexte: Albert Helnerus – Feldpost. Vor dem Lesen noch diese Vor-Informationen:
Diese Bank steht genau an der Stelle der Post-Adresse dieser Feldpost vom Zweiten Weltkrieg, 1939 – 1945; siehe wieder Freienohler.de : Freienohl : Bildergalerien : Gaststätte : Domschänke. Die Heimat-Adresse vom Soldaten Albert Helnerus.  Feldpost sind handgeschriebene Briefe von der Front nach Hause zu den Lieben, den Eltern, zur Ehefrau, den Kindern, der Geliebten… - Der erste Wortteil Feld meint keine schöne blühende Wiese, sondern den grässlichen Platz, wo sich zahllos viele Feinde gegenüber stehen mit Schwertern und Lanzen und sich damit bekämpfen, erschlagen, töten, ermorden. Kriegsschauplatz ist eine peinliche, erschütternde Vokabel. Früher. Heutzutage. Und jetzt die Briefpost lesen. Ganz andere Erfahrungen als in einer Pause. Ist da Pausenhof der richtige, gerechte Platz-Name? – Wem politische Inhalte in dieser Feldpost fehlen: solche Inhalte waren ausdrücklich verboten „von oben“, von der NSDAP, von der National-Sozialistischen Deutschen Arbeiter-Partei, von der Adolf Hitler-Regierung; das wussten die Soldaten an der Front, ihre Heimatpost wurde kontrolliert… Manche Heimatpost geriet in den Papierkorb, manche Briefschreiber gerieten, „wurden versetzt“ an die vorderste Front… Also die Feldpost von Albert Helnerus nicht lesen am Pausenhof-Platz links vom Treppen-Aufgang, direkt neben der Hauptstraße, wo die Alte Schule gestanden hat, ein Lernort, kein Pausenhof. Der war zur „Schul-Zeit“ links vom Kirchen-Portal, und rechts davon um die Ecke vor der Kirchenwand für die Knaben, die Jungen. -  
Summa summarum mit dem alten Lateinlehrer in Freienohl zum Pausenhof: eine denominatio extrinseca, eine äußerliche Benennung ohne eigene innere Begründung.

Heinrich Pasternak, November 2024, aktualisiert Februar 2025.