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Caritas-Diakonie-Senioren-Tages-Treff
Caritas-Diakonie und MobiDoc früher – heutzutage – übermorgen
mit zwei Schlüssel-Wörtern: das Glauben und der Glaube
zum Caritas-Diakonie-Senioren-Tages-Treff : CDSTT
Zum Einstimmen und Aufschließen zum Grund-Wort: Caritas-Diakonie: das Glauben bedeutet die Fortsetzung plus das Beibehalten vom Fühlen plus Denken plus Handeln. Der Glaube bedeutet christlich: „Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen!“
Vorfrage: Was heißt eigentlich Caritas und Diakonie? Der deutsche Dichter Johann Wolfgang Goethe (geb. 1749 in Frankfurt am Main, gest. 1832 in Weimar): „Alle großen Dinge sind ganz einfach!“ Also der Uni-Prof von Köln Thomas von Aquin (1225 – 1274): „Caritas est tibi bonum velle et tibi bonum facere – Liebe ist: ich will für dich das Gute und ich tue für dich das Gute!“ Diakonie bedeutet dasselbe.
Addierte Erfahrungen aus anderen Gemeinden, kleinen und großen Orten zwischen den Jahren 2o20 und 2026: ein Tipp, Vorschlag für das Senioren-Lebensfeld in Freienohl:
CDSTT: An einem Tag in der Woche von 8 bis 16 Uhr treffen sich Senioren, Damen und Herren, im St. Nikolaus-Pfarrheim. Sie werden betreut von dafür ausgebildeten Frauen und Herren der Caritas und Diakonie.
Gaumen-Lust-Gönnen: dank von 2 Küchen-Koch-Damen durch einen Tag: Frühstück 8.30 Uhr; ein Obst-Teilchen 11 Uhr; Mittagessen 12 Uhr mit Tischgebet und Stilles-Gedenken für die Hungernden und Verhungerten mit ihren kraftlosen Hilfsbereiten; Kaffee und Kuchen um 15 Uhr; tagsüber steht am Sessel ein Glas mit Wasser oder Saft.
Ein Begrüßungslied mit Händereichen vor dem Frühstück.
Liedersingen nach dem Frühstück: denn gemeinsames Singen schafft gute Stimmung, fördert Erinnerungen, Zusammenleben, Freundschaft; hinterher: miteinander sprechen. Die Lieder sind von ganz früher, von früher, aus der eigenen Jugendzeit, 1940, 1950, 1970, vielleicht vom Liedermacher Ludger Edelkötter: „Kleines Senfkorn Hoffnung“, „Alle Knospen springen auf“, „Erde, kleines Schaukelschiff“, „Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde“, „Singt, singt, singt“; - von Peter Janssens: „Andere Lieder wollen wir singen“, „Da hat der Himmel die Erde geküsst“, „Der Himmel geht über allen auf“, „Ein bunter Regenbogen“. – Ein historisches Einschiebsel: An einem Tages-Treff im Caritas-Haus Schamoni erzählte mal eine ältere Gast-Dame, sie erinnere sich bei den Liedern von Edelkötter und Janssens an ihre Jugend im Bund an die Jazz-Messen; heute Sonntags-Messe, Eucharistie-Feier; mit Bund kann gemeint sein der BDKJ: Bund der Deutschen Katholischen Jugend, oder ND: Bund Neudeutschland, inzwischen ND-KMF: Neu Dabeisein-Gemeinschaft Katholischer Männer und Frauen. -
Reli-Diskussion: vormittags ein Miteinander-Sprechen über Religion, Religiöses, Christentum, Islam, Judentum, Hinduismus… mit dem Pastor oder der Pastorin, oder der Pastoral-Referentin oder dem Pastoral-Referenten. Kein Vortrag, kein Referat. Die Gäste fragen nur kurz und knapp; die, der Amtsträger antwortet; eine Stunde reicht.
Traum-Bibel zur Mittags-Pause: eine Caritas-Diakonie-Dame liest aus dem Alten oder Neuen Testament einen selbst gefundenen Abschnitt vor, 12 bis 15 Minuten, ohne Kommentar, nur langsam, deutlich kommunikativ. Dann Augen zu, Ruhe, Stille, eine Stunde.
Liedersingen, Musikhören: von 14 Uhr bis zum Kaffeetrinken. Zum Singen-Dirigieren ist im Ort oder von nebenan gewiss ein Dirigent, eine Musiklehrerin bereit.
Kein Vertelleken, vielmehr exquisite Glaubens-Praxis: Ein ziemlich alter Gast-Senior im Caritas-Haus Schamoni erzählt, dass er sich eines Tages im Himmel freue, die herein gekommenen, aufgestiegenen Caritas-Damen nun bedienen, beglücken könne. Da platzt ein anderer Gast-Senior dazwischen: „Du spinnst aber! Quatsch ist das, glaub‘ ich.“ Echt himmlisch ist die Antwort: „Okay, glaub‘ ich ist alltägliches Bla-bla. Nun mal der Reihe nach: Spinnen ist der Anfang vom Staunen, Fühlen, Denken, Glauben. Glauben kann dicht bei Gott sein. Also weiter!“ Mit Hand in Hand und Herz mit Herz und mit MobiDoc und mit Caritas-Diakonie!“
Heinrich Pasternak, April 2026.
